Zoobesuch der Klasse 5 b

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen startete die Klasse 5b/Sprachlernklasse am 25. Mai 2018 mit Frau Patzfahl, Herrn Knoop und Herrn Wolze zu einem Ausflug in den Zoo Hannover.

Mit dem Zug ging die Fahrt zunächst zum Hauptbahnhof nach Hannover und von dort nach kurzem Fußweg weiter mit der U-Bahn zum Zoo.

Als erstes haben alle Schüler die Sambesi Bootsfahrt mitgemacht, um vom Wasser aus die Flamingos, die Wildesel und die Flusspferde und Nashörner  zu beobachten.

In kleinen Gruppen wurde dann der Zoo erkundet, z. B. die Flugshow in der Showarena besucht .Gemeinsam wurde die große Show mit den Robben im Yukon Stadium bestaunt.

Nicht nur die verschiedensten Tiere konnten angeschaut werden. Austoben konnten sich die Schüler auf der großen Wasserrodelbahn und dem Spielplatz an Meyers Hof.

Die Rückfahrt vom Bahnhof verzögerte sich leider um eine halbe Stunde, da der Zug Verspätung hatte. Um 18.30 Uhr war die Klasse voll neuer Eindrücke aber auch teilweise erschöpft zurück in Alfeld, wo einige Schüler von Eltern und Geschwistern erwartet wurden.

Schulrat-Habermalz-Schule lädt die Grundschüler ein

Die Schulrat-Habermalz-Schule in Alfeld bietet Kindern aus den Grund- und Förderschulen und ihren Eltern die Möglichkeit, die Schule als weiterführende Schule besser kennenzulernen.

Am Mittwoch, den 14. Februar 2018 und am Donnerstag, den 15. Februar 2018  findet in der 3. und 4. Stunde (9.30 Uhr bis 11.15 Uhr) jeweils eine „Schnupperphase“ statt.

 Die Kinder und ihre Eltern lernen Klassenlehrer/innen der künftigen 5. Klassen kennen und erhalten eine Führung durch das Schulgebäude. Im Anschluss können die Kinder in einer handlungsorientierten Unterrichtsstunde einen ersten Einblick in die Arbeit bekommen, während die Schulleiter Sabine Hartmann und Christian Kling den Eltern zur Verfügung stehen, um sämtliche Fragen zu klären.

Individuelle Terminvereinbarung ist natürlich ebenfalls möglich.

Fagus-Cup in der BBS-Alfeld

Die Mannschaft der SHS hat sich im ersten Spiel als deutlich überlegene Mannschaft gezeigt und führte lange. Erst 1 : 0, dann sogar 2:0. Dem Gymnasium gelang der Anschlusstreffer im zweiten Drittel und der Ausgleich quasi in der letzten Spielminute.

Josh im Tor rettete so manche Situation und machte eine gute Figur. Aber auch die Angriffsspieler und die Verteidiger spielten überzeugend.

Im Publikum hatten sich bereits einige SHS-Klassen zum Anfeuern eingefunden.

Berufsberatung der Arbeitsagentur am 24.1.2018

Am 24.1.2018, zwischen 8.30 und 12.00 Uhr bieten Frau Klug und Frau Schnüll einen Beratungstermin für die 9. und 10. Klassen an. Anmeldung bitte über Frau Schlüter (Berufseinstiegsbegleitung, Raum 127).

Frau Sander, die das bisher immer getan hat, arbeitet nun an einer anderen Stelle.

Wer eine einjährige Berufsfachschule oder die 11. Klasse der Fachoberschule besuchen möchte, benötigt eine Bescheinigung über die Teilnahme an einem Beratungsgespräch der Arbeitsagentur. Diese können ebenfalls an diesem Tag ausgestellt werden.

Anmeldezeitraum der BBS Alfeld: 5.2. – 28.2.18

Weihnachtsfrühstück

Den letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wollten wir besonders und gemeinsam gestalten. Während die jüngeren Klassen noch einmal ihre Texte für den Auftritt durchgingen, trugen die älteren die Tische ins Forum hinunter und stellten Stühle auf. Zusammen wurden lange Tafeln aufgebaut, an der alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und den anderen Mitarbeitern Platz fanden.

Obwohl nicht alle Schülerinnen und Schüler der SHS Weihnachten feiern, verbindet doch alle die Tradition, dass man bei Feierlichkeiten gemütlich zusammen sitzt, miteinander isst und sich unterhält. So wurde auch dieses Frühstück zu einer gemütlichen Gemeinschaftsaktion, bei der viele Brötchen verspeist wurden, aber auch selbst gebackener Kuchen und Kekse sowie Spezialitäten aus anderen Ländern.

Gelungen waren auch die Auftritte der verschiedenen Klassen, es wurde gesungen, gespielt und viel gelacht.

8b aus Alfeld unternimmt Ausflug ins Grauen

Als Marco Pauli und Janine Lüttmann vom NDR den Klassenraum der 8b betraten, übten die Schüler intensiv an ihren Rollen. Schließlich sollte im Laufe des Vormittags ein komplettes Hörspiel entstehen. „Ausflug ins Grauen – Kein Hörspiel für Weicheier“ Text und Plot stammten vom NDR, die 24 Rollen waren auf die 15 Schülerinnen und Schüler verteilt. So konnte es gleich losgehen. Lüttmann übernahm die Funktion der Regisseurin. Sie kitzelte die Sätze so aus den Schülern heraus, dass sie wirklich ängstlich, fröhlich, gelangweilt klangen, je nachdem was das Drehbuch an Gefühlen oder Stimmungen verlangte. Sobald eine Szene aufgenommen war, wanderte die SD-Karte aus dem Mikrofon zu Marco Pauli, dem Techniker, der sich nebenan ein Tonstudio eingerichtet hatte. Er begann sofort mit den Bearbeitungen, schnitt Huster, Lacher und Nebengeräusche aus den Aufnahmen, wählte von den mehrmals wiederholten Sätzen den aus, der am besten gelungen war. Die mischte er dann mit Geräuschen, legte Hall darauf oder ließ Wasser von der Decke tropfen.

Wer gerade keinen Text aufnahm, schaute ihm über die Schulter, ließ sich das Programm erklären. Schließlich arbeiten die Achtklässler gerade an eigenen Krimihörspielen. Sie haben den Plot entwickelt, die ersten Szenen stehen, bald wird es an die Aufnahme gehen und dafür sind die Tipps und Tricks des Profis hoch willkommen.

„Ausflug des Grauens“ erzählt von einer Schülergruppe, die in ein Camp kommt. Statt ihrer Lehrer treffen sie nur auf Mrs Wicked, die alle zum Singen verpflichtet. Mobiltelefone funktionieren in der Gegend nicht, so kriechen alle Schüler abends in ihre Schlafsäcke, obwohl sie sich nicht wohl fühlen. Als Harry, Rosie und Tom (Dawid, Iris und Mirsad) feststellen, dass ihre Freunde Anna, Emma und Peter (Mirayda, Michelle und Leon) verschwunden sind, machen sie sich im Dunkeln auf die Suche und begegnen Monstern …

Die beiden Monster (Mohammed und Bartosz) hatten nicht nur besonders viel Text zu sprechen, sondern mussten dies auch noch mit ihrer „Monsterstimme“ tun.

Als sich dann gegen Mittag alle im Technikraum versammelten, um das komplette Hörspiel zum ersten Mal zu hören, waren alle gespannt.

Das Ergebnis kann sich hören lassen. Die Schülerinnen und Schüler der 8b freuten sich über das gelungene Hörspiel.

„Ausflug ins Grauen“ kann über die Homepage der Schulrat-Habermalz-Schule (www.shs.-alfeld.de) und demnächst auch über NDR Info angehört werden.

 

Autorenbegegnung mit Cornelia Franz

Cornelia Franz (Foto: A. Bantje)

Die Hamburger Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Franz besuchte im Rahmen der 35. Hildesheimer Jugendbuchwoche auch die Schulrat-Habermalz-Schule in Alfeld. In drei Lesungen begeisterte sie die Schüler für ihre Bücher. Den Anfang machten die Jahrgänge 5 und 6. Cornelia Franz entführte sie in die Villa X, ein Internat für besonders begabte Kinder, zu denen die Hauptfigur, Carlo, sich allerdings gar nicht zählt. Schnell sind die Schüler von der Handlung gefesselt, äußern ihre Mutmaßungen und schlagen vor, was Carlo und seine Mitschüler tun sollten. Im anschließenden Gespräch interessieren sich die Schüler für viele Aspekte der Schriftstellerei. Die Autorin erzählt, dass sie seit 24 Jahren schreibt und rund 50 Bücher veröffentlicht hat, hauptsächlich für Kinder und Jugendliche, aber auch einige Bücher für Erwachsene. Zum Abschluss erhalten alle, die möchten, eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung.

Nach einer kurzen Pause geht es weiter, mit den Jahrgängen 7 und 8. In dieser Gruppe entscheidet sich die Autorin für ihr Jugendbuch „Egal was morgen ist“. Jamila bemerkt John bei einer Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn. Er flieht. Sie folgt ihm. Sie lernen sich ein wenig kennen. Gemeinsam fahren sie auf die Reeperbahn, obwohl Jamila eigentlich schon längst zu Hause sein sollte. Immer wieder fragt die Autorin nach, was die Schüler an dieser Stelle tun würden, was sie denken, was passieren wird. Es entsteht eine kurze Diskussion übers Stehlen. Plötzlich fragt Mohamad Alwadhan, seit anderthalb Jahren in Deutschland, syrischer Flüchtling, ob er auch eine Seite aus diesem Buch lesen dürfe. Die Autorin stutzt, bringt ihren Gedanken noch zu Ende und bittet ihn dann nach vorn. Seine Stimme zittert ein wenig, doch es gelingt ihm, den Text vorzulesen. Bei schwierigen Wörtern wie Kuchenschlacht benötigt er Aussprachehilfe. Als alle klatschen, freut er sich, gibt dann zu, dass er plötzlich furchtbar aufgeregt war.

In dieser Gruppe sitzen auch einige Schüler, die selbst Geschichten schreiben. Sie fragen nach Tipps und erfahren, dass man einfach anfangen soll. Danach muss man dran bleiben, am besten jeden Tag etwas schreiben, damit man richtig in die Welt eintauchen kann, den Figuren so nahe wie möglich kommen kann. „Bei ‚Egal was morgen ist‘ wusste ich bis zur letzten Seite nicht, wie ich es schaffen sollte, John und Jamila aus der Bredouille zu bringen, in die ich sie manövriert hatte“, sagte sie. Sie denkt dann viel nach, redet mit Freunden und ihrer Familie. „Ihr werdet ganz plötzlich eine Lösung finden, ihr müsst nur dranbleiben“, gibt sie den Schülern mit auf den Weg. Sie erklärt, dass ihr die Idee für dieses Buch bei einer Bahnfahrt gekommen sei. Sie hat eine Szene beobachtet, die sehr ähnlich war, wie die, die sie im Buch beschrieben hat. „Schaut einfach genau hin, beobachtet, dann findet ihr auch Ideen ohne Ende“, empfiehlt sie den Schülern.

Sie erläutert auch, dass die einzelnen Kapitel jeweils abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt werden und dass Jamila nicht mehr über John weiß als die Leser, aber natürlich auch einiges ahnt, genau wie die Leser.

Die letzte Gruppe bildet der 9. Jahrgang. Auch ihnen bietet Cornelia Franz „Egal was morgen ist“ erfolgreich an. Bei den Fragen geht es auch ums Geld und darum, wie lange sie braucht, um ein Buch zu beenden. „Zwischen drei Wochen und einem Jahr“, sagt die Autorin und berichtet dann von einer interessanten Idee. Sie ist für Recherchen schon nach Grönland oder Argentinien geflogen. Doch dann fiel ihr auf, dass sie niemals die Gelegenheit bekäme, in einer Villa an der Hamburger Elbchaussee zu recherchieren, als ihr Sohn ihr erzählte, dass er sich dort auf eine Party eingeschlichen habe. Schon war die Idee für „Pool Party“ geboren.

Wie eindrücklich die Autorenbegegnung für die Schüler war, zeigt auch, dass ein Junge die Autorin fragte, welches ihrer Bücher er denn seiner Mutter zum Muttertag kaufen könne. Zusammen mit der Autogrammkarte sei das doch etwas Besonderes, sagte er und lächelte schüchtern.

Cornelia Franz bei der Lesu7ng in Alfeld (Foto: A. Bantje)