8b aus Alfeld unternimmt Ausflug ins Grauen

Als Marco Pauli und Janine Lüttmann vom NDR den Klassenraum der 8b betraten, übten die Schüler intensiv an ihren Rollen. Schließlich sollte im Laufe des Vormittags ein komplettes Hörspiel entstehen. „Ausflug ins Grauen – Kein Hörspiel für Weicheier“ Text und Plot stammten vom NDR, die 24 Rollen waren auf die 15 Schülerinnen und Schüler verteilt. So konnte es gleich losgehen. Lüttmann übernahm die Funktion der Regisseurin. Sie kitzelte die Sätze so aus den Schülern heraus, dass sie wirklich ängstlich, fröhlich, gelangweilt klangen, je nachdem was das Drehbuch an Gefühlen oder Stimmungen verlangte. Sobald eine Szene aufgenommen war, wanderte die SD-Karte aus dem Mikrofon zu Marco Pauli, dem Techniker, der sich nebenan ein Tonstudio eingerichtet hatte. Er begann sofort mit den Bearbeitungen, schnitt Huster, Lacher und Nebengeräusche aus den Aufnahmen, wählte von den mehrmals wiederholten Sätzen den aus, der am besten gelungen war. Die mischte er dann mit Geräuschen, legte Hall darauf oder ließ Wasser von der Decke tropfen.

Wer gerade keinen Text aufnahm, schaute ihm über die Schulter, ließ sich das Programm erklären. Schließlich arbeiten die Achtklässler gerade an eigenen Krimihörspielen. Sie haben den Plot entwickelt, die ersten Szenen stehen, bald wird es an die Aufnahme gehen und dafür sind die Tipps und Tricks des Profis hoch willkommen.

„Ausflug des Grauens“ erzählt von einer Schülergruppe, die in ein Camp kommt. Statt ihrer Lehrer treffen sie nur auf Mrs Wicked, die alle zum Singen verpflichtet. Mobiltelefone funktionieren in der Gegend nicht, so kriechen alle Schüler abends in ihre Schlafsäcke, obwohl sie sich nicht wohl fühlen. Als Harry, Rosie und Tom (Dawid, Iris und Mirsad) feststellen, dass ihre Freunde Anna, Emma und Peter (Mirayda, Michelle und Leon) verschwunden sind, machen sie sich im Dunkeln auf die Suche und begegnen Monstern …

Die beiden Monster (Mohammed und Bartosz) hatten nicht nur besonders viel Text zu sprechen, sondern mussten dies auch noch mit ihrer „Monsterstimme“ tun.

Als sich dann gegen Mittag alle im Technikraum versammelten, um das komplette Hörspiel zum ersten Mal zu hören, waren alle gespannt.

Das Ergebnis kann sich hören lassen. Die Schülerinnen und Schüler der 8b freuten sich über das gelungene Hörspiel.

„Ausflug ins Grauen“ kann über die Homepage der Schulrat-Habermalz-Schule (www.shs.-alfeld.de) und demnächst auch über NDR Info angehört werden.

 

Autorenbegegnung mit Cornelia Franz

Cornelia Franz (Foto: A. Bantje)

Die Hamburger Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Franz besuchte im Rahmen der 35. Hildesheimer Jugendbuchwoche auch die Schulrat-Habermalz-Schule in Alfeld. In drei Lesungen begeisterte sie die Schüler für ihre Bücher. Den Anfang machten die Jahrgänge 5 und 6. Cornelia Franz entführte sie in die Villa X, ein Internat für besonders begabte Kinder, zu denen die Hauptfigur, Carlo, sich allerdings gar nicht zählt. Schnell sind die Schüler von der Handlung gefesselt, äußern ihre Mutmaßungen und schlagen vor, was Carlo und seine Mitschüler tun sollten. Im anschließenden Gespräch interessieren sich die Schüler für viele Aspekte der Schriftstellerei. Die Autorin erzählt, dass sie seit 24 Jahren schreibt und rund 50 Bücher veröffentlicht hat, hauptsächlich für Kinder und Jugendliche, aber auch einige Bücher für Erwachsene. Zum Abschluss erhalten alle, die möchten, eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung.

Nach einer kurzen Pause geht es weiter, mit den Jahrgängen 7 und 8. In dieser Gruppe entscheidet sich die Autorin für ihr Jugendbuch „Egal was morgen ist“. Jamila bemerkt John bei einer Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn. Er flieht. Sie folgt ihm. Sie lernen sich ein wenig kennen. Gemeinsam fahren sie auf die Reeperbahn, obwohl Jamila eigentlich schon längst zu Hause sein sollte. Immer wieder fragt die Autorin nach, was die Schüler an dieser Stelle tun würden, was sie denken, was passieren wird. Es entsteht eine kurze Diskussion übers Stehlen. Plötzlich fragt Mohamad Alwadhan, seit anderthalb Jahren in Deutschland, syrischer Flüchtling, ob er auch eine Seite aus diesem Buch lesen dürfe. Die Autorin stutzt, bringt ihren Gedanken noch zu Ende und bittet ihn dann nach vorn. Seine Stimme zittert ein wenig, doch es gelingt ihm, den Text vorzulesen. Bei schwierigen Wörtern wie Kuchenschlacht benötigt er Aussprachehilfe. Als alle klatschen, freut er sich, gibt dann zu, dass er plötzlich furchtbar aufgeregt war.

In dieser Gruppe sitzen auch einige Schüler, die selbst Geschichten schreiben. Sie fragen nach Tipps und erfahren, dass man einfach anfangen soll. Danach muss man dran bleiben, am besten jeden Tag etwas schreiben, damit man richtig in die Welt eintauchen kann, den Figuren so nahe wie möglich kommen kann. „Bei ‚Egal was morgen ist‘ wusste ich bis zur letzten Seite nicht, wie ich es schaffen sollte, John und Jamila aus der Bredouille zu bringen, in die ich sie manövriert hatte“, sagte sie. Sie denkt dann viel nach, redet mit Freunden und ihrer Familie. „Ihr werdet ganz plötzlich eine Lösung finden, ihr müsst nur dranbleiben“, gibt sie den Schülern mit auf den Weg. Sie erklärt, dass ihr die Idee für dieses Buch bei einer Bahnfahrt gekommen sei. Sie hat eine Szene beobachtet, die sehr ähnlich war, wie die, die sie im Buch beschrieben hat. „Schaut einfach genau hin, beobachtet, dann findet ihr auch Ideen ohne Ende“, empfiehlt sie den Schülern.

Sie erläutert auch, dass die einzelnen Kapitel jeweils abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt werden und dass Jamila nicht mehr über John weiß als die Leser, aber natürlich auch einiges ahnt, genau wie die Leser.

Die letzte Gruppe bildet der 9. Jahrgang. Auch ihnen bietet Cornelia Franz „Egal was morgen ist“ erfolgreich an. Bei den Fragen geht es auch ums Geld und darum, wie lange sie braucht, um ein Buch zu beenden. „Zwischen drei Wochen und einem Jahr“, sagt die Autorin und berichtet dann von einer interessanten Idee. Sie ist für Recherchen schon nach Grönland oder Argentinien geflogen. Doch dann fiel ihr auf, dass sie niemals die Gelegenheit bekäme, in einer Villa an der Hamburger Elbchaussee zu recherchieren, als ihr Sohn ihr erzählte, dass er sich dort auf eine Party eingeschlichen habe. Schon war die Idee für „Pool Party“ geboren.

Wie eindrücklich die Autorenbegegnung für die Schüler war, zeigt auch, dass ein Junge die Autorin fragte, welches ihrer Bücher er denn seiner Mutter zum Muttertag kaufen könne. Zusammen mit der Autogrammkarte sei das doch etwas Besonderes, sagte er und lächelte schüchtern.

Cornelia Franz bei der Lesu7ng in Alfeld (Foto: A. Bantje)

 

USB-Sticks

Berufsvorbereitung und der Umgang mit modernen Medien stehen bei uns im Mittelpunkt des Unterrichts. Schon früh lernen Ihre Kinder, Referate zu halten, Briefe am PC zu schreiben und Präsentationen zu erstellen.

Außerdem erstellen wir gemeinsam mit der Arbeitsagentur und anderen Externen aussagekräftige Bewerbungsunterlagen, die Ihre Kinder jederzeit nutzen können, für Bewerbungen auf Praktikumsstellen oder später für eine Ausbildungsstelle.

Da dabei auch private Daten verarbeitet werden (Anschrift, Geburtsdatum usw.) empfiehlt es sich, dass jede Schülerin und jeder Schüler diese sensiblen Daten auf einem eigenen Speichermedium speichert. Das Mitbringen von USB-Sticks funktioniert bisher jedoch nur mäßig.

Aus diesem Grund haben wir große, schwere, wasserdichte USB-Sticks mit 4 GB Speichervolumen gekauft, die mit dem Logo der Schule versehen sind und (auf Wunsch) mit dem Namen des Schülers gekennzeichnet werden. Der Hersteller gibt zehn Jahre Garantie.

Im Einkauf kosten sie 6,53 €, da es uns wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler mit hochwertigen, sicheren Materialien arbeiten, unterstützen wir Sie beim Erwerb und bieten Ihnen den Stick für 5,00 € an.

Vorlesewettbewerb

Vorlesewettbewerb 2Den alljährlichen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen gewann in diesem Jahr Alina Molitor aus der 6b. Doch die anderen Vorleser waren ihr mit ihren Leistungen dicht auf den Fersen: Erik Nuss (6b), Jasmin Alo (6b), Hüsseyin Adigüzel (6a) und Jonathan Freytag (6a). Nun wird Alina unsere Schule im Kreiswettbewerb vertreten. Wir drücken ihr die Daumen.

Drei neue Insektenhotels

Die Mädchen der Sprac02_Insek Hotel ProjW Al 2016 IMG_20160916_114858hlernklasse 2 ließen sich auf die Aufgabe ein, für die Erhaltung der Tierwelt zu arbeiten. Mit großem Eifer und Geschick maßen sie aus, sägten, schraubten und nagelten sie, bis drei große und schöne Insektenhotels fertig waren. Das sind regensichere Unterkünfte, in denen sich verschieden große Insekten verstecken und auch überwintern können. Diese Unterkünfte bestehen aus je 3 schadstofffreien Brettern als Rahmen, die mit verschiedenen Naturmaterialien aus dem Wald – Kiefernzapfen, Borke, hohle Aststücke – gefüllt sind.

Insekten sind sehr wichtig für unsere Umwelt, weil sie Blüten bestäuben und damit für eine reiche Obst- und Gemüseernte sorgen. Darum werden die drei Insektenhotels auch in die Obstbäume unserer Schule gehängt.

Bei der Präsentation am letzten Tag der Projektwoche fanden die Insektenhotels großen Anklang bei SchülerInnen und LehrerInnen – vielleicht auch weil sie dazu beitragen, dass wir im nächsten Sommer wieder leckere Äpfel essen können?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Klasse 6b gewinnt die Alfelder Waldjugendspiele

Bei den diesjährigen Waldjugendspielen der 6. Kl06_waldjugendspiele3assen hat das Team mit dem Namen „die Vergesslichen“ bewiesen, dass sie gar nicht vergesslich sind und alle anderen Gruppen der Schulrat-Habermalz-Schule und der Carl-Benscheidt-Realschule hinter sich gelassen.

Mit 131 Punkten gewannen Jason, Lion, Daniel, Moritz, Jannis und Yusuf den Wettbewerb und freuten sich gemeinsam mit ihren Klassenkameraden über die Auszeichnung. Auch alle anderen beteiligten Gruppen zeigten viel Begeisterung  und Einsatz, und so war dieser Schultag im Grünen bei bestem Sommerwetter für alle Beteiligten ein Gewinn.

 

05_waldjugendspiele2 04_waldjugendspiele1

Das Bauwagen-Projekt gefällt allen Betrachtern

Als sich Mitte letzten Jahres die Möglichkeit eröffnete, einen Bauwagen vom Landesvorsitzenden der niedersächsischen Schausteller, Herrn Armbrecht (Hohe Warte) zu erhalten, stellte sich die Schulrat-Habermalz-Schule der Herausforderung: Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft (AG) sollte ein verschrottungsreifer Bauwagen zerlegt, kernsaniert und neu aufgebaut werden.

Schon der erste Schritt war für den von Schulleiterin Sabine Hartmann eingesetzten Projektleiter Georg Hunder und seine AG eine abenteuerliche Aufgabe: Mehrere Bäume mussten per Kettensäge gefällt werden, bevor es gelang, den Bauwagen aus seinem jahrelang zugewachsenen Dornröschen-Standort zu befreien und per Tieflader in den Sommerferien 2014 von Hohe Warte zur Habermalzschule nach Alfeld zu schleppen.

Die Zerlegung des Bauwagens ergab zunächst einen großen Schrotthaufen – bis auf das Fahrgestell, das sich noch in gutem Zustand präsentierte. Die Metallstreben wurden intensiv entrostet, abgeschliffen und mit Rostschutzlack gestrichen.

Danach  ging es darum, eine Bodenplatte aus Holz auf dem Fahrgestell zu fixieren. Auf der massiven Bodenplatte wuchs dann eine von den Schülern millimetergenau zugeschnittene Holzrahmenkonstruktion, die der Größe des Original-Bauwagens exakt entspricht. Da auch die Form des Daches originalgetreu rundbogenhaft nachgebaut werden sollte, erstellten die Schüler vier entsprechend geformte  Dachstützträger, auf die dann massive und tragfähige Bretter aufgebracht wurden.

Besandete Dachpappe wurde nun aufgenagelt, zur Vermeidung von Sturmschäden zudem Metallbänder rundum und zweimal längs aufgeschraubt. Diese Maßnahme sollte sich vorausschauend als richtig erweisen, denn mehrere Stürme wurden schon unbeschadet überstanden.

Nun galt es, die Rahmenkonstruktion mit Nut- und Federbrettern zu umgeben, zwei Fenster und natürlich eine Tür auszusparen. Diese wurden separat gefertigt. Die Fenster sind nach außen klappbar und mit abnehmbarem Plexiglas versehen. So ist es möglich den Wagen zur Ausgabe von Materialien, Spielgerät oder aber Verkaufszwecken zu nutzen. Auch als Regiewagen bei Sportfesten oder anderen Veranstaltungen ist der Wagen einsetzbar.

Im Innenraum erstreckt sich über die gesamte Breite eine aufklappbare Box, in der Bälle aufbewahrt werden können,  die aber auch als Sitzfläche genutzt werden kann. Wandregale zur Aufnahme weiterer Utensilien sind auch vorhanden. Ebenso ist  Unterricht für Kleingruppen im Bauwagen möglich – Lernen in einer etwas anderen Atmosphäre.

Der Leiter des Projekts zeigte sich überrascht von der Hilfsbereitschaft der Habermalz-Schülerinnen und -Schüler, die auch außerhalb der AG-Stunden stets aktiv beim Bau oder Hilfstätigkeiten zupackten, eine Erfahrung die hoffen lässt, dass der  Bauwagen noch ein langes Leben erwartet.

Ohne die von Schulleiterin Sabine Hartmann geleistete Organisation externer finanzieller Mittel zur Abdeckung der Materialkosten wäre das Bauwagen-Projekt nicht möglich gewesen.  Hausmeister Bernd Beutler und den Reinigungskräften gilt besonderer Dank, da sie weit über das normale Maß hinaus die Projektarbeit unterstützt haben.20140805_120101

SONY DSC
SONY DSC

Helle Farben heben die Stimmung

In einem gemeinsamen Projekt mit Labora Alfeld gestalteten Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Schulrat-Habermalz-Schule die Säulen im Forum und in ihren Klassenräumen neu. Unter Anleitung der beiden Labora-Meister, Herrn Duprée und Herrn Braesch, lernten die Achtklässler, wie man den Untergrund vorbereiten muss, damit die Farbe später gut hält. Außerdem wurde das sorgfältige Abkleben und der Schutz der Böden geübt.

Die 8a wählte für ihren Klassenraum einen blauen Grundton, auf dem Spongebob und Patrick zu sehen sind, da sie für die Schülerinnen und Schüler Freundschaft und Zusammenhalt symbolisieren. Die 8b entschied sich für Unterwasserlandschaften.

Im Forum hingegen suchten die Klassen gemeinsam mit der Kunstlehrerin Frau Diana Fleige-Fellmann einen warmen Gelbton aus. Alle waren nach Fertigstellung der Arbeiten überrascht, welch großen Unterschied dieser Farbwechsel bewirkt hat. Die große Pausenhalle wirkt dadurch viel heller und gemütlicher.

Unterstützt wurden die Gruppen auch von den Labora-Auszubildenden, die auch aufpassten, wenn Habermalz-Schüler auf Leitern arbeiteten, und selbst Hand mit anlegten.

Michelle Arnemann sagte hinterher: „Das war voll cool!“ „Das war mal was anderes, und es gab keine Langeweile“, ergänzte Marcel Seelig.

Frau Yesilyurt, als betreuende Klassenlehrerin der 8b, freute sich über die gelungenen Ergebnisse und erklärte: „Solche Projekte fördern die Klassengemeinschaft und erzeugen gleichzeitig einen Mehrwert für die ganze Schule“.

Nach diesem gelungenen Auftakt werden weitere gemeinsame Projekte folgen. Schließlich lernen die Schülerinnen und Schüler dabei gleichzeitig etwas, was sie für ihre ersten eigenen Wohnungen ganz bestimmt gut gebrauchen können.