{"id":257,"date":"2017-05-15T07:04:00","date_gmt":"2017-05-15T07:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/shs-alfeld.de\/?p=257"},"modified":"2017-05-15T07:04:00","modified_gmt":"2017-05-15T07:04:00","slug":"autorenbegegnung-mit-cornelia-franz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/shs-alfeld.de\/?p=257","title":{"rendered":"Autorenbegegnung mit Cornelia Franz"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_258\" aria-describedby=\"caption-attachment-258\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/04_Lesung_2017-4-von-9.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-258 size-medium\" src=\"http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/04_Lesung_2017-4-von-9-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/04_Lesung_2017-4-von-9-200x300.jpg 200w, http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/04_Lesung_2017-4-von-9-768x1151.jpg 768w, http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/04_Lesung_2017-4-von-9-683x1024.jpg 683w, http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/04_Lesung_2017-4-von-9.jpg 1281w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-258\" class=\"wp-caption-text\">Cornelia Franz (Foto: A. Bantje)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Hamburger Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Franz besuchte im Rahmen der 35. Hildesheimer Jugendbuchwoche auch die Schulrat-Habermalz-Schule in Alfeld. In drei Lesungen begeisterte sie die Sch\u00fcler f\u00fcr ihre B\u00fccher. Den Anfang machten die Jahrg\u00e4nge 5 und 6. Cornelia Franz entf\u00fchrte sie in die Villa X, ein Internat f\u00fcr besonders begabte Kinder, zu denen die Hauptfigur, Carlo, sich allerdings gar nicht z\u00e4hlt. Schnell sind die Sch\u00fcler von der Handlung gefesselt, \u00e4u\u00dfern ihre Mutma\u00dfungen und schlagen vor, was Carlo und seine Mitsch\u00fcler tun sollten. Im anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4ch interessieren sich die Sch\u00fcler f\u00fcr viele Aspekte der Schriftstellerei. Die Autorin erz\u00e4hlt, dass sie seit 24 Jahren schreibt und rund 50 B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht hat, haupts\u00e4chlich f\u00fcr Kinder und Jugendliche, aber auch einige B\u00fccher f\u00fcr Erwachsene. Zum Abschluss erhalten alle, die m\u00f6chten, eine Autogrammkarte mit pers\u00f6nlicher Widmung.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Pause geht es weiter, mit den Jahrg\u00e4ngen 7 und 8. In dieser Gruppe entscheidet sich die Autorin f\u00fcr ihr Jugendbuch \u201eEgal was morgen ist\u201c. Jamila bemerkt John bei einer Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn. Er flieht. Sie folgt ihm. Sie lernen sich ein wenig kennen. Gemeinsam fahren sie auf die Reeperbahn, obwohl Jamila eigentlich schon l\u00e4ngst zu Hause sein sollte. Immer wieder fragt die Autorin nach, was die Sch\u00fcler an dieser Stelle tun w\u00fcrden, was sie denken, was passieren wird. Es entsteht eine kurze Diskussion \u00fcbers Stehlen. Pl\u00f6tzlich fragt Mohamad Alwadhan, seit anderthalb Jahren in Deutschland, syrischer Fl\u00fcchtling, ob er auch eine Seite aus diesem Buch lesen d\u00fcrfe. Die Autorin stutzt, bringt ihren Gedanken noch zu Ende und bittet ihn dann nach vorn. Seine Stimme zittert ein wenig, doch es gelingt ihm, den Text vorzulesen. Bei schwierigen W\u00f6rtern wie Kuchenschlacht ben\u00f6tigt er Aussprachehilfe. Als alle klatschen, freut er sich, gibt dann zu, dass er pl\u00f6tzlich furchtbar aufgeregt war.<\/p>\n<p>In dieser Gruppe sitzen auch einige Sch\u00fcler, die selbst Geschichten schreiben. Sie fragen nach Tipps und erfahren, dass man einfach anfangen soll. Danach muss man dran bleiben, am besten jeden Tag etwas schreiben, damit man richtig in die Welt eintauchen kann, den Figuren so nahe wie m\u00f6glich kommen kann. \u201eBei \u201aEgal was morgen ist\u2018 wusste ich bis zur letzten Seite nicht, wie ich es schaffen sollte, John und Jamila aus der Bredouille zu bringen, in die ich sie man\u00f6vriert hatte\u201c, sagte sie. Sie denkt dann viel nach, redet mit Freunden und ihrer Familie. \u201eIhr werdet ganz pl\u00f6tzlich eine L\u00f6sung finden, ihr m\u00fcsst nur dranbleiben\u201c, gibt sie den Sch\u00fclern mit auf den Weg. Sie erkl\u00e4rt, dass ihr die Idee f\u00fcr dieses Buch bei einer Bahnfahrt gekommen sei. Sie hat eine Szene beobachtet, die sehr \u00e4hnlich war, wie die, die sie im Buch beschrieben hat. \u201eSchaut einfach genau hin, beobachtet, dann findet ihr auch Ideen ohne Ende\u201c, empfiehlt sie den Sch\u00fclern.<\/p>\n<p>Sie erl\u00e4utert auch, dass die einzelnen Kapitel jeweils abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erz\u00e4hlt werden und dass Jamila nicht mehr \u00fcber John wei\u00df als die Leser, aber nat\u00fcrlich auch einiges ahnt, genau wie die Leser.<\/p>\n<p>Die letzte Gruppe bildet der 9. Jahrgang. Auch ihnen bietet Cornelia Franz \u201eEgal was morgen ist\u201c erfolgreich an. Bei den Fragen geht es auch ums Geld und darum, wie lange sie braucht, um ein Buch zu beenden. \u201eZwischen drei Wochen und einem Jahr\u201c, sagt die Autorin und berichtet dann von einer interessanten Idee. Sie ist f\u00fcr Recherchen schon nach Gr\u00f6nland oder Argentinien geflogen. Doch dann fiel ihr auf, dass sie niemals die Gelegenheit bek\u00e4me, in einer Villa an der Hamburger Elbchaussee zu recherchieren, als ihr Sohn ihr erz\u00e4hlte, dass er sich dort auf eine Party eingeschlichen habe. Schon war die Idee f\u00fcr \u201ePool Party\u201c geboren.<\/p>\n<p>Wie eindr\u00fccklich die Autorenbegegnung f\u00fcr die Sch\u00fcler war, zeigt auch, dass ein Junge die Autorin fragte, welches ihrer B\u00fccher er denn seiner Mutter zum Muttertag kaufen k\u00f6nne. Zusammen mit der Autogrammkarte sei das doch etwas Besonderes, sagte er und l\u00e4chelte sch\u00fcchtern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_259\" aria-describedby=\"caption-attachment-259\" style=\"width: 290px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/02_Lesung_2017-2-von-9.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-259\" src=\"http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/02_Lesung_2017-2-von-9-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/02_Lesung_2017-2-von-9-300x200.jpg 300w, http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/02_Lesung_2017-2-von-9-768x512.jpg 768w, http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/02_Lesung_2017-2-von-9-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/shs-alfeld.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/02_Lesung_2017-2-von-9.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-259\" class=\"wp-caption-text\">Cornelia Franz bei der Lesu7ng in Alfeld (Foto: A. Bantje)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hamburger Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Franz besuchte im Rahmen der 35. Hildesheimer Jugendbuchwoche auch die Schulrat-Habermalz-Schule in Alfeld. In drei Lesungen begeisterte sie die Sch\u00fcler f\u00fcr ihre B\u00fccher. Den Anfang machten die Jahrg\u00e4nge 5 und 6. Cornelia Franz entf\u00fchrte sie in die Villa X, ein Internat f\u00fcr besonders begabte Kinder, zu denen die Hauptfigur, &#8230; <a title=\"Autorenbegegnung mit Cornelia Franz\" class=\"read-more\" href=\"http:\/\/shs-alfeld.de\/?p=257\" aria-label=\"Mehr dazu unter Autorenbegegnung mit Cornelia Franz\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/257"}],"collection":[{"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=257"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":260,"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions\/260"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/shs-alfeld.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}